Part 1/3 of Journey

Freitag, 8. Mai 2015




Im Februar bin ich mit meiner besten Freundin nach Asien und Australien, für fast 4 Wochen, gereist.  Wir waren in Kuala Lumpur, Singapur und an der Gold Coast.
Daher splitte  ich den Blog in 3 Teile.


Kuala Lumpur 02.02.15-05.02.15




Am 02.02.15 sind wir mit Qatar Airways mit einem Zwischenstopp in Doha nach Kuala Lumpur geflogen. Der Flug hat fast 15 Stunden gedauert, aber mit Qatar war diese lange Zeit gut zu überbrücken.
In Kuala Lumpur angekommen, wechselten wir das Geld direkt am Flughafen vor Ort.
Zudem ist zu beachten, wenn man ein Taxi in die Stadt nehmen möchte, muss man sich am Flughafen ein Ticket am Schalter kaufen, einen zu dem gewünschten Ort fährt.
Gesagt, getan. Die Fahrt zu unserer Suite dauerte ca eine Stunde und hat umgerechnet keine 20€ gekostet.
Das Zimmer haben wir vorab via Airbnb gebucht. Eine Suite im 36 Stockwerk, einem Pool auf der 34 Etage, mit atemberaubenden Ausblick und sehr nette Vermieter waren in dem Inserat keineswegs übertrieben. Es erfüllte sogar mehr als es unserer Erwartung entsprach. Den ganzen Luxus bekamen wir schon für 28€ pro Person und pro Nacht.
Kuala Lumpur ist keine besonders touristische Stadt und sehr religiös veranlagt.
Mit meiner extrem hellen Haut und blauen Augen wollte nicht noch mehr auffallen, als ohne hin schon. Darum habe ich überwiegend dünne, lange und schulterbedeckte Blusen mit Haremshosen kombiniert.
Wir hatten ganze zwei Tage in Kuala Lumpur, darum mussten wir die verbleibende Zeit, trotz Jetlags nutzen.
Vorab hatten wir uns schon die Marco Polo Reiseführer für Kuala Lumpur und Singapur besorgt., in denen ich gelesen habe, dass die Batu Caves ein must see sind.
Die Batu Caves liegen ca. 12km nördlich von Kuala Lumpur,  welche zu den wichtigsten religiösen Kultstätten der malaysischen Hindus zählen und kostenlos sind.
Unsere Hosters erzählten uns bei unserer Anreise, dass an dem gleichen Tag ein indischer Feiertag sei, der sogenannte Guru Ravidas (Feiertag der Sikh-Religion), der bei den Batu Caves gefeiert wird. Somit konnten wir zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen.
Das Spektakel war unglaublich.  Es waren so viele Menschen vor Ort, dass es einige Zeit dauerte, bis wir bei den Stufen des Batu Caves angekommen waren.
Es sind 275 extrem schmale und steil hochgehende Stufen, aber wir traten den Weg an.
trugen auf ihren Schultern unglaublich große selbst gebaute Tempel auf ihren Schultern die Treppen hoch. Manche hatte auch Glöckchen oder Blumen mit Nadeln in den Rücken gebohrt oder lange Stäbe durch die Backen. So etwas hatte ich zuvor nur im Fernsehen gesehen. Das jetzt jedoch live zu sehen war aber noch mal heftiger. Anders kann das nicht beschrieben werden. Oben angekommen, war die Aussicht über Kuala Lumpur unbeschreiblich. Nach 10 Stunden Sightseeing, Jetlag und zu alledem bin ich über den Hinflug sehr krank geworden, haben wir uns langsam wieder auf dem Heimweg gemacht. Es war bereits nachts und jetzt bemerkte man erst richtig den unglaublichen Ausblick über die Skyline von Kuala. Alles war beleuchtet und funkelte.

Am nächsten Tag machten wir uns ausgeschlafen fertig und auf zum großen Shopping.
Wir fuhren in die Stadt und gingen ab da dann alles zu Fuß ab. Kuala Lumpur hat einige und riesige Einkaufszentren und Märkte zu bieten.
Vinci, ist ein Store für günstige Schuhe, Taschen und Accessoires. Ich habe mir dort ein paar Sommerschuhe mit Keilabsatz, eine Shopper und eine Clutch gekauft und muss sagen, dass die einiges aushalten.  Die Shopper hat 5 Flüge mit ca 10 kg als Handgepäck top gehalten und ist jetzt noch im besten Zustand.
Postkarten sind sehr schwer zu finden und Briefmarken gar nicht.
Kuala Lumpur ist als Stadt selbst in 2-3 Tagen, wenn diese vollständig ausgenutzt werden, völlig ausreichend.

Praktische Hinweise

Anreise: Kuala Lumpur hat 2 Flughäfen, die nah beieinander liegen. Mit dem KLIA Express oder KLIA Transit kann man zwischen beiden Flughäfen in nur wenigen Minuten pendeln.  Ein Flughafen ist für die Low Budget Flüge und der andere für die teureren. Darum vorab informieren zu welchem Flughafen man fahren muss.

Taxi: Wie oben schon erwähnt, muss man sich vom Flughafen ein Taxi Coupon am Schalter kaufen. In Kuala Lumpur gibt es verschiedene Taxifarben. Das roten sind die günstigsten. Die blauen die teuersten.

Banken & Geld: Mit EC-Karte oder Kreditkarte kann problemlos an allen ATM Geldautomaten Geld direkt in Ringgit abgehoben werden. Aber es gibt auch lizenzierte Geldwechsler, die meist einen sehr guten Wechselkurs anbieten.

Einreise: Für die Einreise nach Malaysia wird ein Reisepass benötigt, der mindesten noch 6 Monate gültig ist. Außerdem muss noch ausreichend Platz für Stempel von der Einreisebehörde vorhanden  sein. Dieser Stempel beinhaltet 90 Tage Aufenthalt.

Gefahren: Seine Wertgegenstände und Taschen müssen immer gut im Blick behalten werden. Taschendiebe gibt es überall. Hierführ habe ich mir eine hautfarbene Bauchtasche von eagle creek besorgt, die ich unter meiner Kleidung getragen habe.

Gesundheit: Es wird zu frühzeitigen Impfungen geraten. Ratsam ist hierbei eine Basisimpfung gegen Tetanus, Polio, Diphterie (10 Jahre wirksam), als auch eine Impfung gegen Hepatitis A und B. Gegen Malaria muss man sich nicht impfen, solang man sich nur in der Stadt aufhält. Möchte man außerhalb von Kuala Lumpur reisen, nochmal Rücksprache mit den Arzt halten.
In manchen Hotels und Restaurants wird 10% Service Charge berechnet, ansonsten ist es nicht üblich Trinkgeld zugeben.

Don’ts

Falsch schenken                    ->  wenn man verschenkt, dann nur in gerader Zahl und das Geschenk wird mit der rechten Hand übergeben.

Benimmregeln missachten ->  Schmusen oder Küssen ist in der Öffentlichkeit verpönt. Man darf nicht mit dem Finger auf eine Person zeigen.
Fremden auf die Schulter zu klopfen oder über den Kopf zu streicheln wird als rüde empfunden ( Kopf gilt als Sitz der Seele)
Füße gelten. Beim Sitzen auf dem Boden sollte man sich in den Schneidersitz setzen,damit  dem Gegenüber der Anblick erspart wird.


Essen                                        -> Schweinefleisch, bei der muslimischen Bevölkerung und Rindfleisch, bei den Hindus von KL, als auch Alkohol allgemein sind eher unüblich.  













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