Nonchalant!




Der französisch Chic mit dem legendär umkonkreten "Je ne saus quoi" ist so simple und doch ein Mysterium. 
Wenn vom Stil à la parisienne gesprochen wird, denk ich instinktiv an ein weißes (Männer-)Hemd und eine Jeans mit heller Waschung. Haare à la "out of bed-Look", definitiv ein dezentes Make-up, bis auf den roten Lippenstift. 
Der schicke casual Stil ist zeitlos, immer passend und soll definitiv mühelos wirken. 
Er ist allerdings alles andere als mühelos. Wie oft hat man gelesen, dass Französinnen Stunden vor dem Kleiderschrank/Spiegel verbringen, um im Endergebnis auszusehen, als wären sie in 10 Minuten mit allem fertig gewesen. Dennoch wirkt der französische Stil authentisch und ganz nonchalant. 
Warum ich euch das erzähle, hat folgenden Grund: Jetzt, wo ich mehr Zeit für mich habe, möchte ich meine Garderobe und das damit einhergehende Kaufverhalten überdenken und überarbeiten. 
Ich weiß nicht, ob ich das positiv oder negativ sehen soll, im Zweifel immer positiv, aber mir stehen 8 von 10 Teile, womit weder mir noch meiner Geldbörse geholfen ist. Wer mich etwas besser kennt weiß, dass in sich in meinem Kleiderschrank von A-Z, Basic - Boho - Business -  Edgy und vieles mehr dort finden lässt. Nach Lust und Laune entscheide ich mich spontan, legte mich in der Vergangenheit aber nicht unbedingt nur auf einen Stil fest. 

Ich hatte bereits mit dem Buch "Das Kleiderschranksystem" begonnen und pausiert, was ich nun wieder aufnehme. (Das Buch ist sehr zu empfehlen!) 
Natürlich werde ich nicht radikal alles wegtun und mich ausschließlich auf einen Stil beschränken. In dem Buch wird auch super eine Step-by-Step Anleitung mit Hilfestellung gegeben, die wirklich gut ist, weil die Autorin mir und bestimmt vielen von euch aus der Seele spricht, da sie dasselbe durchgemacht hat. Sie beschreibt genau die Szenarien und Gedanken, die man beispielsweise im Sale hat. Die Falle des Jahrhunderts. Was ein Grund dafür ist, dass mein Kleiderschrank definitiv eine Detox-Kur nötig hat.

Letztens musste ich ein "Stilprofil" von meinem "neuen" Stil erstellen, was wirklich gar nicht so einfach ist.
Ich tendiere stark zu einem minimalistischeren, zeitlosen und schickeren Stil. Dafür habe ich in letzter Zeit wirklich eine Vorliebe entwickelt, die schon länger in mir schlummert. Glaubt man kaum, so bunt ich in der Vergangenheit durch das Leben gelaufen bin. Inspiriert für den minimalistischeren Stil wurde ich ganz klar von "vonkopfbisfuß" (Instagram). Sie zeigt, wie man sich mit wenigen Teilen absolut toll kleiden kann und widerspricht der tristen Kombination des Farbtrios weiß-schwarz-grau, was ich wirklich befürworte.

Das ist der erste Post, seit meiner gedanklichen Stilveränderung und das Ergebnis gefällt mir richtig gut. Als ich das Outfit geplant habe, stand nur fest, dass ich diese weiße Bluse, den karierten Mantel und diese Sonnenbrille in das Outfit integriere. Dann stand ich wie gesagt, mit den drei Sachen vor dem Spiegel/Kleiderschrank und überlegte. Zwischen Lederhose, Rock und Stoffhose entschied ich mich dann für die Mom-Jeans. Die Base ist dezent, aber ich habe einfach eine Schwäche für ausgefallenere Mäntel. 
Über weitere Fortschritte halte ich euch natürlich auf dem Laufenden!

XOXO

AMINA 














The Look
Schiffermütze | H&M
Sunnies | Mr. Spex
Bluse | H&M
Hose | Pull & Bear
Belt | Escada - Vintage
Shoes | Bartu
Bag | Coccinelle
Coat | Zara




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